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Landesweiter Zivilschutztest über die RAS-Sendenetze erfolgreich durchgeführt

ASA-Warndienst über Digitalradio DAB+ erstmals erprobt

[Bozen, 13.10.2026] Der heutige landesweite Zivilschutztest des Landeszivilschutzdienstes über alle Programme der RAS ist erfolgreich verlaufen. Die Alarmierung der Südtiroler Bevölkerung über Radio und Fernsehen konnte erfolgreich durchgeführt werden. Der neue ASA-Warndienst über Digitalradio DAB+ wurde erstmals erprobt.

Im Rahmen des Zivilschutztests wurde heute kurz nach 10 Uhr eine entsprechende Warnmeldung über alle 23 Hörfunk- und 15 Fernsehprogramme der RAS verbreitet. Die RAS stellte dabei die zuverlässige Übertragung über ihre digitalen Verbreitungsnetze DAB+ (Digitalradio) und DVB-T (digitales Antennenfernsehen) sicher. Die technischen Abläufe funktionierten wie vorgesehen, sodass die Warnmeldungen ohne Verzögerungen erfolgreich über alle Sendeanlagen ausgestrahlt werden konnten.

 

Zuverlässige Alarmierung im Ernstfall sicherstellen

 

Ziel des landesweiten Zivilschutztests war es, die technischen Alarmierungs- und Informationssysteme auf ihre Funktionsfähigkeit zu überprüfen. Regelmäßige Tests sind ein wichtiger Bestandteil der Zivilschutzvorsorge. Sie tragen dazu bei, dass die Bevölkerung im Ernstfall möglichst rasch, flächendeckend und zuverlässig mit wichtigen Informationen und Verhaltenshinweisen versorgt werden kann.

 

Radio und Fernsehen spielen dabei weiterhin eine zentrale Rolle. Insbesondere die terrestrischen Rundfunknetze ermöglichen es, Warnmeldungen gleichzeitig an eine große Zahl von Menschen zu verbreiten, ohne dass dafür eine Internetverbindung erforderlich ist.

 

Neuer ASA-Warndienst über Digitalradio DAB+ getestet

 

Ein besonderer Schwerpunkt des heutigen Tests lag auf der Erprobung des neuen ASA-Warndienstes (Automatic Safety Alert) über das digitale Radionetz DAB+. Diese neue Technologie erweitert die Möglichkeiten der Bevölkerungswarnung über den digitalen Hörfunk.

 

Mit ASA können entsprechend ausgestattete DAB+-Radiogeräte bei einer Warnmeldung automatisch eingeschaltet werden – auch dann, wenn sie sich im Standby-Modus befinden. Dadurch können wichtige Warnhinweise die Bevölkerung auch dann erreichen, wenn das Radiogerät gerade nicht aktiv genutzt wird.

 

Die ASA-Technologie stellt damit eine wichtige Weiterentwicklung im Bereich der öffentlichen Warnsysteme dar und kann künftig einen zusätzlichen Beitrag zur raschen Information der Bevölkerung in Gefahrensituationen leisten.

 

RAS leistet wichtigen Beitrag zur Zivilschutzvorsorge

 

„Als Betreiberin der digitalen Hörfunk- und Fernsehnetze in Südtirol übernimmt die RAS eine wichtige technische Funktion bei der Verbreitung von Warnmeldungen. Die leistungsfähige Rundfunkinfrastruktur bildet eine wesentliche Grundlage dafür, dass Informationen des Zivilschutzes über Radio und Fernsehen ohne Verzögerung an die Bevölkerung übermittelt werden können“, meint Christian Canal, technischer Direktor der RAS.

 

„Der erfolgreiche Verlauf des heutigen Tests bestätigt die Funktionsfähigkeit der eingesetzten Übertragungstechnik und unterstreicht die Bedeutung einer zuverlässigen Rundfunkinfrastruktur für die Sicherheit der Bevölkerung“, ist RAS-Präsidentin Vera Malleier überzeugt.

 

„Die RAS wird auch weiterhin gemeinsam mit dem Zivilschutz daran arbeiten, die technischen Voraussetzungen für eine sichere und zeitgemäße Verbreitung von Warnmeldungen zu gewährleisten und neue Technologien wie ASA in die bestehende Rundfunkinfrastruktur einzubinden“, unterstreicht Georg Plattner, Direktor der RAS.

 

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