RAS strahlt Programme des Bayerischen Fernsehens aus – Vertrag unterzeichnet

Vor 35 Jahren ist mit den Vereinbarungen mit ARD und ZDF die Grundlage dafür geschaffen worden, dass die Programme der beiden Sendeanstalten von der RAS auch in Südtirol verbreitet werden dürfen. Am Freitagabend haben Landeshauptmann Luis Durnwalder und Landesrätin Sabina Kasslatter Mur die Grundlagen geschaffen, auch die Senderfamilie des Bayerischen Fernsehens ausstrahlen zu dürfen.

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Vertrag besiegelt: LRin Kasslatter Mur, BR-Intendant Gruber und LH Durnwalder (Foto: LPA/Pertl)

Die Digitalisierung des Fernsehempfangs in Südtirol war die technische Voraussetzung dafür, dass das Angebot der von der RAS in Südtirol verbreiteten Programme noch ausgebaut werden konnte, und zwar um solche der Senderfamilie von ARD und Bayerischem Fernsehen sowie des ZDF. “Gerade mit Bayern verbindet uns eine besondere kulturelle Nähe, weshalb wir auf die Ausstrahlung der Programme des Bayerischen Rundfunks besonderen Wert gelegt haben”, betonte Landeshauptmann Durnwalder. Er hat am Freitag mit dem Intendanten des BR, Thomas Gruber, im Beisein von Landesrätin Kasslatter Mur, dem technischen Direktor des BR, Herbert Tillmann, Nürnbergs Oberbürgermeister Ulrich Maly sowie der gesamten RAS-Spitze die entsprechende Vereinbarung unterzeichnet.

Mit der Vereinbarung gibt der BR sein Einverständnis, dass eine ganze Reihe von Fernsehprogrammen in Südtirol verbreitet werden können, und zwar kostenlos. So umfasst die Senderfamilie von ARD und BR die Programme von ARD, ARD EinsExtra, ARD EinsFestival, ARD EinsPlus, Bayerisches Fernsehen BFS, Bayern alpha, Kika, Phoenix und 3Sat. Und nachdem die selbe Vereinbarung nun auch mit dem ZDF vorliegt, kommt die Senderfamilie mit ZDF, ZDF infokanal, ZDF dokukanal/neo und ZDF theaterkanal dazu.

“Es freut uns natürlich, dass diese Erweiterung des Angebots der RAS genau 35 Jahre nach der Unterzeichnung der ursprünglichen Vereinbarung mit ARD und ZDF erfolgt”, so Kasslatter Mur. Dieser Vereinbarung, die das Ausstrahlen der deutschen öffentlich-rechtlichen Hauptprogramme ermöglicht habe, komme eine wichtige kulturelle Funktion zu. “So ist der Kontakt der Südtiroler zum deutschsprachigen Ausland nie abgerissen”, so die Landesrätin.

(chr)
LPA

Zuletzt geändert am 27 07 2015