Vorteile DAB

Die Zukunft ist digital!

Nach mehr als 50 Jahren UKW-Verbreitung wird mit dem digitalen Hörfunk DAB (Digital Audio Broadcasting) eine neue Hörfunktechnologie eingeführt.

  • DAB bietet Hörgenuss in CD – Qualität, der auch für HiFi-Enthusiasten interessant ist.
  • DAB bietet seine größten Vorteile beim mobilen Empfang. Das lästige Rauschen und die Störungen durch andere Stationen gehören nunmehr der Vergangenheit an. Das Suchen und das Umschalten während der Fahrt auf eine andere Frequenz entfällt, weil bei DAB alle Sender auf der gleichen Frequenz arbeiten. Sie steigen ins Auto, stellen das Radio an, wählen den gewünschten Sender und hören diesen in der gewünschten Lautstärke in bester Qualität.
  • Zusätzlich zu dieser weiten Palette an Hörfunkprogrammen wird das DAB-System durch die Datendienste interessant. Was bei UKW-RDS nur ansatzweise möglich ist, kann nun in vollem Umfang genutzt werden. So können zu jedem Radioprogramm Ergänzungs- und Informationsdaten gesendet werden wie z.B. aktuell gespielter Titel, Name des Interpreten, Infos zur CD, Programmschema, Bilder aus dem Sendestudio usw. Weiters können auch programmunabhängige Daten (Wetterinformationen, Nachrichten oder die Verkehrssituation) übertragen werden.
  • Und weil wir schon mitten im Aufzählen der Vorteile sind, und der Umweltschutz uns ein Anliegen ist, darf nicht unerwähnt bleiben, dass bei DAB mit einem Sender acht Programme ausgestrahlt werden (im neuen Standard DAB+ sogar 16!), der zudem noch weniger elektrische Energie verbraucht, weil keine so großen Sendeleistungen notwendig sind. Klar, dass dies nicht nur Energie, sondern auch bare Münze spart. Zudem benötigt der Sender nur 1,5 MHz Bandbreite zur Übertragung aller Programme und Daten. Im Gegensatz werden für acht UKW-Programme, ohne die Möglichkeit der Datenübertragung, 2,4 MHz Bandbreite benötigt. Schaut man sich die Energiebilanz an, so braucht ein DAB-Netz bei Vollversorgung eines Gebietes im Vergleich zu einem gleichwertigen UKW-Netz nur rund 1/4 der Energie.
Zuletzt geändert am 14 11 2016