ORF und ZDF stellen ihre Fernsehprogramme auf 16:9 um

ZDF will komplett in 16:9-Breibildformat senden

Das ZDF will im Laufe das Jahres 2007 sein Programm weitgehend auf das moderne Breitbildformat 16:9 umstellen. Mit den Übertragungen von der Fußball-Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr habe sich das international gängige Breitbildformat in Deutschland endgültig durchgesetzt, sagte ZDF-Intendant Markus Schächter am Montag in Hamburg. Frühere Vorbehalte der Zuschauer – vor allem wegen der “schwarzen Balken” auf alten 4:3-Fernsehgeräten – seien mit der zunehmenden Verbreitung von modernen Flachbildschirmen einer grundsätzlichen Akzeptanz des breiten Bildformats gewichen. Die Umstellung des Fernsehmarktes auf 16:9-Geräte trage nicht zuletzt zur Veränderung der Sehgewohnheiten im Hinblick auf die digitale Fernsehzukunft bei. Schächter: “Hochauflösendes Fernsehen wird es ausschließlich im Breitbildformat geben. Viele moderne 16:9-Geräte sind darauf schon vorbereitet”.

ORF schließt Programmreform ab – Umstellung auf 16:9

Am 10. April 2007 launcht der ORF die größte Fernseh-Programmreform seiner Geschichte. Die neu strukturierten Sendeschemata von ORF 1 und ORF 2 beinhalten eine Vielzahl neuer Formate. Der Qualitätsrichtlinie der European Broadcasting Union (EBU) entsprechend, werden diese neuen Programmpunkte – ebenso wie sämtliche Magazine und „Zeit im Bild“-Sendungen – vom ORF im Breitbildformat 16:9 produziert und ausgestrahlt.
Der Umstellungsplan der ORF-TV-Programme auf 16:9 sieht vor, dass ab 10. April alle vom ORF neu produzierten Magazine, Filme und Serien sowie in der Folge auch alle anderen Programmpunkte in 16:9 gezeigt werden. Mit 1. Jänner 2008 soll die Umstellung auf das hochwertige 16:9-Format abgeschlossen sein.

(Quelle: 2007 Satelli-line)

js

Zuletzt geändert am 31 07 2015