Ras Rundfunk - Anstalt Südtirol
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Entstehungsgeschichte

Die Rundfunk - Anstalt Südtirol ist im Jahr 1975 als öffentlicher Rundfunkdienst des Landes Südtirol gegründet worden und hat als solcher einen gemeinnützigen Auftrag zu erfüllen. Erste Aufgabe ist es, in Südtirol die Hörfunk- und Fernsehprogramme aus dem deutsch- und ladinischsprachigen Kulturraum zu verbreiten. Dafür haben die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten Österreichs, Deutschlands und der Schweiz ihre Programme unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Die Fernsehprogramme ORF1, ORF2 und ZDF werden landesweit, in der westlichen Landeshälfte und in den ladinischen Tälern SF1 und in der östlichen Landeshälfte ARD ausgestrahlt. Zudem werden die ORF-Hörfunkprogramme Ö1, Ö2, und Ö3 landesweit, Radio Rumantsch der SRG in den ladinischen Tälern und im Obervinschgau verbreitet. In digitaler Technik (DAB = Digital Audio Broadcasting) werden neben Ö1, Ö2-Radio Tirol und Ö3 auch FM4, Radio Rumantsch, RadiJojo, Radio SwissJazz und die Hörfunkprogramme des Bayerischen Rundfunks Bayern1, Bayern2, Bayern3, Bayern4Klassik und B5aktuell ebenfalls landesweit ausgestrahlt.

Die Zukunft stellt die RAS vor weitere technische Herausforderungen. Dazu gehört insbesondere der Umstieg von der analogen auf die digitale Sendetechnik - das digitale Fernsehen DVB und der digitale Hörfunk DAB werden in den nächsten Jahren zunehmend Verbreitung finden. Überdies ist es Interesse des Landes, den Ausbau von gemeinsamen Senderstandorten voranzutreiben, die von RAS, RAI, privatem Rundfunk, Landesfunkdiensten und Mobilfunkbetreibern genützt werden können; dadurch soll auch dem Wildwuchs von Sendemasten entgegengewirkt werden.

Eine wichtige Grundlage der Tätigkeit der RAS war und ist die ständige Kooperation mit den öffentlichen Rundfunkanstalten ORF, ZDF, SRG und ARD sowie der RAI und dem Kommunikationsministerium, aber auch ein konstruktiver Dialog mit den privaten Programmveranstaltern.